Tinnitus & Hörgeräte für Tinnitus: Alles, was Sie wissen müssen

"80% aller Tinnituserkrankungen sind an Hörverlust gebunden. Hilfe verspricht vor allem die Beratung bei einem Hörakustiker."

Was ist Tinnitus?

 

Tinnitus-Betroffene nehmen ein Geräusch im Ohr wahr, welches keine externe Schallquelle hat. Das Geräusch wird meist als Rauschen, Brummen oder Klingeln beschrieben, teilweise auch als sprach- oder musikartig. Das Geräusch kann in einem oder in beiden Ohren, oder auch im Kopf auftreten. Tinnitus variiert in Lautstärke, Qualität und Tonhöhe. Tinnitus kann den Betroffenen stark belasten und erhebliche psychische Probleme verursachen.

Tinnitus tritt unterschiedlich intensiv auf. Manche Betroffene schaffen es, den Tinnitus zu verdrängen. Bei einigen anderen Betroffenen ist der Tinnitus stets präsent und verursacht hohen Leidensdruck. Er hat direkten negativen Einfluss auf die Lebensqualität. So können Schlafstörungen, Stress, Angst, Depressionen und soziale Isolation die Folge sein. Bei manchen Patienten löst das Phantomgeräusch zudem Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Schwindel und Muskelverspannungen aus. Bei 1–2% der Betroffenen ist der Tinnitus so gravierend, dass sie kein normales Leben mehr führen können. 

 

Was sind die Risikofaktoren für die Entwicklung eines Tinnitus?

Hörverlust
Zunehmendes Alter
Geschlecht (männlich) 

Lärmeinwirkung 

höheres

Risiko für Tinnitus

Schätzungsweise 10–15% der Weltbevölkerung leiden an Tinnitus (rund 280 Millionen Menschen). Das Auftreten von Tinnitus wird in den nächsten Jahren vor allem aus den folgenden zwei Gründen zunehmen: 

1. Es gibt immer mehr ältere Menschen, sodass auch die Anzahl der Personen zunimmt, für die ein erhöhtes Tinnitusrisiko besteht. 

2. Zunehmende Lärmbelastung am Arbeitsplatz und in anderen Alltagsumgebungen.

 

Wie entsteht Tinnitus?

Tinnitus kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Das Ohrgeräusch kann entweder als Folge einer direkten Einwirkung auf das Ohr (z. B. Knalltrauma) oder als indirekte Folge (ototoxische Medikamente) entstehen.

Neuesten Erkenntnissen zufolge führen bestimmte Veränderungen, die im zentralen Nervensystem stattfinden, dazu, dass das Gehirn Phantomgeräusche generiert, die dann als Tinnitus wahrgenommen werden.

Tinnitus tritt häufig in Verbindung mit Hörverlust auf.

 

Was ist der Zusammenhang zwischen Tinnitus und Hörverlust?

Der Zusammenhang zwischen Hörverlust und Tinnitus ist wissenschaftlich belegt:

  • Die meisten Tinnitus-Patienten haben auch einen
    Hörverlust.

  • Ca. 80% der Patienten mit idiopathischer Innenohr-
    Schwerhörigkeit haben Tinnitus.

Eine kürzlich durchgeführte Studie belegt, dass ein simulierter Hörverlust (mithilfe von Ohrstöpseln) innerhalb von 7 Tagen zu einer Wahrnehmung von Tinnitus führen kann. Interessanterweise verschwand der Tinnitus nach dem Entfernen der Ohrstöpsel nach wenigen Stunden. 

Hörverlust kann in vielen Fällen der Auslöser von Tinnitus gewesen sein. In solchen Fällen kann der Tinnitus auf die Unfähigkeit des Gehirns zurückzuführen sein, den Hörverlust zu kompensieren. Dies ist ein wichtiger Grund für die möglichst frühzeitige Erkennung und Korrektur des Hörverlusts. 

 

Was kann ich gegen Tinnitus tun?

Medikamente können vor allem bei akutem Tinnitus sinnvoll sein. 

Hierbei werden drei Ziele verfolgt:

  • Verbesserung der Durchblutung des Innenohrs

  • Normalisierung der gestörten Signalverarbeitung

  • Wiederherstellung einer normalen Nervenaktivität in den Hörzentren des Gehirns

Ziel der Tinnitus-Retraining-Therapie ist es, den Tinnitus nicht mehr bewusst wahr zu nehmen, nicht jedoch ihn zu beseitigen. 

 

Angestrebt wird die Rückbildung durch Denk- und Verhaltensweisen an, die das „Retraining“ fördern. Akustische Maßnahmen wie Rauschgenerator (RG), Hörgeräteversorgung oder andere Umweltgeräusche („Sound Therapy“) unterstützen diesen Prozess durch Teilmaskierung des Tinnitus und bewirken damit eine Reduzierung der akustischen Fokussierungsmöglichkeiten.

Hörgeräte spielen eine zentrale Rolle bei der Behandlung von chronischem Tinnitus. 

Einerseits verringern sie den Hörverlust: einer der häufigsten Gründe für das Auftreten von Tinnitus.

Andererseits, haben viele Hörgeräte eingebaute Masker. Hierbei wird das Ohrensausen zumindest zum Teil überspielt. Dies dient als  Unterstützung einer effektiven Tinnitus-Retraining-Therapie.

 

Wie helfen Hörgeräte und Masker bzw. Noiser bei der Behandlung von Tinnitus?

Studien zeigen, dass in ca. 80% der Fälle der Tinnitus eine enge Verknüpfung mit Hörverlust hat.

 

Hörgeräte mit Tinnitus-Noiser helfen daher auf zwei verschiedene Arten:

  • Sie gleichen den Hörverlust aus, damit der Patient äußere Geräusche wieder besser wahrnimmt

  • sie lenken durch angenehme, positiv wahrgenommene Klänge vom lästigen Pfeifen oder Brummen ab

 

Somit spielen Hörgeräte für viele Patienten eine unverzichtbare Rolle bei der Therapie und werden meist dringend empfohlen.

"Somit spielen Hörgeräte meist eine unverzichtbare Rolle bei der Therapie und werden oft dringend empfohlen."

 

Wo lasse ich mich am besten beraten?

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Faire Beratung & Preise sind seit über 15 Jahren fest in unserer Philosophie verankert. Wir werden Sie immer verschiedene Geräte testen lassen. Damit Sie das individuell perfekte Gerät für sich finden. 

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